Lebenslauf von Dr. Heinz Fischer

Persönliche Daten

  • geboren am 9. Oktober 1938 in Graz
  • verheiratet mit Margit Fischer, 2 Kinder (Philip, Lisa), 1 Enkelin (Anna)

Ausbildung

  • 1948–1956 Humanistisches Gymnasium in Wien
  • 1956–1961 Studium der Rechts- und Staatswissenschaft Universität Wien
  • 1961 Promotion zum Dr. iur, anschließend Gerichtspraxis
  • 1978 Habilitation als Universitätsdozent an der Universität Innsbruck

Berufliche Laufbahn

  • 1958 Präsenzdienst beim Bundesheer
  • 1963–1975 Sekretär der Sozialistischen Parlamentsfraktion
  • 1971–2004 Abgeordneter zum Nationalrat im Wahlkreis Wien
  • 1975–1983 Geschäftsführender Obmann der Sozialistischen Parlamentsfraktion im österreichischen Nationalrat
  • 1994 Ernennung zum Ordentlichen Universitätsprofessor
  • 1979–2004 Stellvertretender Vorsitzender der SPÖ
  • 1983–1987 Bundesminister für Wissenschaft und Forschung
  • 1987–1990 Obmann der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion im österreichischen Nationalrat
  • 1990–2002 Präsident des österreichischen Nationalrates (wiedergewählt 1994, 1996 und 1999)
  • 2002–2004 Zweiter Präsident des österreichischen Nationalrates
  • 1992–2004 Stellvertretender Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE)
  • 25. April 2004 Wahl zum Bundespräsidenten der Republik Österreich
  • 8. Juli 2004 Angelobung als Bundespräsident

Sonstige Funktionen

  • Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates sowie des Rates für auswärtige Angelegenheiten der Republik Österreich (bis 2004)
  • Präsident des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus (1995–2002)
  • Vizepräsident des Institutes für Höhere Studien (bis 2004)
  • Präsident der österreichischen Naturfreunde (bis 2005)
  • Präsident des Verbandes der österreichischen Volkshochschulen
  • Präsident des Institutes für die Geschichte der Arbeiterbewegung (bis 2005)

Publikationen

Bücher

  • Überzeugungen - Eine politische Biografie, Wien: Styria Verlag, 2006
  • Wende-Zeiten: ein österreichischer Zwischenbefund, Wien: Verlag Kremayr & Scheriau, 2003
  • Reflexionen, Wien: Verlag Kremayr & Scheriau, 1998
  • Die Kreisky-Jahre 1967-1983, Wien: Löcker Verlag, 1993
  • Positionen und Perspektiven, Wien: Europa Verlag, 1977
  • Kommentar zur Geschäftsordnung des Nationalrates samt Unvereinbarkeitsgesetz, Wien: Verlag d. Öst. Staatsdruckerei (zusammen mit Wilhelm F. Czerny), 1968

Editionen

  • Visions for Europe, Wien: Zukunft-Verlagsgesellschaft, 2002
  • Österreich und die Währungsunion: rechtswissenschaftliche und wirtschaftswissenschaftliche Betrachtungen zur Währungsunion, Wien: Springer Verlag,1998
  • Texte zur Rechtspolitik: in Zusammenarbeit mit der Österreichischen ParlamentarischenGesellschaft, Wien: Springer Verlag, 1997
  • Die Zukunft der Europäischen Sozialdemokratie, Wien: Löcker Verlag, 1997
  • Nationalrats-Wahlordnung 1992: mit Anmerkungen und Nebengesetzen, Wien: Manz Verlag,1993
  • Bruno Pittermann: Ein Leben für die Sozialdemokratie, Wien: Europa Verlag, 1985
  • Forschungspolitik für die 90er Jahre, Wien: Springer Verlag, 1985
  • Rote Markierungen international, Wien, Europa Verlag, 1984
  • Kreisky Reden, 2 Bände, Wien: Österreichische Staatsdruckerei, 1981
  • Das politische System Österreichs, Wien: Europa Verlag, 1974
  • Texte zur österreichischen Verfassung, Wien: Geyer Edition, 1970
  • Zum Wort gemeldet: Otto Bauer, Wien: Europa Verlag, 1968

Elektronische Publikationen

  • Die Geschichte der II. Republik (8 CDs), erzählt von Heinz Fischer, Wien: ORF 1999
  • Wahlen und Demokratie, Vorwort für CD-Rom, Innsbruck: Forschungsgruppe MediaWatch,1999
  • Zahlreiche weitere Beiträge für Bücher, Zeitschriften und Festschriften
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