Initiative “ÄrztInnen für Dr. Heinz Fischer“

Dienstagabend waren dutzende prominente Ärztinnen und Ärzte aus ganz Österreich in die Räumlichkeiten des Wiener Stadtschulrates gekommen, um Dr. Heinz Fischer bei seiner Wiederkandidatur für das Amt des Bundespräsidenten zu unterstützen.
Der Initiator des Abends, Mag. Gernot Spanninger, zitierte bei seinen Begrüßungsworten Dr. Kurt Steyrer: “Wenn man als Arzt in die Politik eingebunden ist, verliert der Grundsatz – alle Menschen sind im Sinne der Humanität, Ethik und Medizin gleich wertvoll – kein Bisschen von seinem Stellenwert.“ Das hohe Maß an Anerkennung und Würdigung für Fischer sei kein Einzelfall, sondern in der Berufswelt der Medizin breit verankert.
„Hausherrin“ Dr. Susanne Brandsteidl meinte, dass die Wiederwahl von Fischer „ein Tribut an die psychische Hygiene unserer Jugend“ sei.
Prim. Univ. Prof. Dr. Alexander M. Rokitansky, Präsident der Van Swieten Gesellschaft, hielt fest, dass es die wesentlichste Aufgabe von Politik, Medizin und Schule sei, sich den Menschen in Würde ihrer Individualität zuzuwenden. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass der Ruf nach freier Meinungsäußerung im Konnex eines der größten Verbrechens an der Menschheit als Propagandavehikel missbraucht werde, so Rokitansky weiter. Fischer sei eine große Persönlichkeit und agiere profiliert, souverän und anteilnehmend. Das Amt des Bundespräsidenten hat er ohne Eitelkeiten erfüllt. Er rief die anwesende Ärzteschaft auf: „Werden Sie mit Heinz Fischer Kristallisationspunkt aufgeklärten Menschentums. Ich wünsche mir, dass Sie mit mir am 25. April 2010 ein Zeichen setzen.“
